07 September 2016

self made cellphone cases



selbst gemachte, individuelle Handyhüllen






Ich habe mir vor einigen Wochen eine durchsichtige Silikon-Hülle gekauft und fand sie mit der Zeit ganz schön langweilig, Dann wollte ich mal etwas ausprobieren, und es hat meiner Meinung nach unglaublich gut geklappt! Und es sind einige tolle "Handyhüllen" entstanden, wie die auf dem Bild oben.

Und in diesem Blogpost wollte ich euch mal zeigen wie ich das gemacht habe:


Schritt 1: Schablonen





Leider erkennt man das nicht allzu gut auf dem Bild, aber ich habe die Hülle genommen und sie als Schablone verwendet und auf einem Blatt die Umrisse nachgezeichnet. (Man sollte darauf achten, dass das Papier kein normales Druckerpapier ist, damit es sich nicht so sehr wellt.. Es gibt bestimmte Aqua-Blätter in eigentlich fast jedem Kunstladen)
Das habe ich dann gemacht, bis das ganze Blatt voll war.
Die Kameraöffnung kann man auch am Ende einzeichnen -das würde ich sogar empfehlen.







Ich habe drei Pinsel in verschiedenen Größen:
Den größten Pinsel benutze ich hauptsächlich um die Farben zu mischen.
Mit dem mittleren Pinsel male ich und mit dem kleinsten male ich am Ende Punkte ein (was ihr später sehen werdet).





Schritt 2: Farbe




Ich habe dann meinen großen Pinsel in das Wasser getunkt und dann in die Farbe. Daraufhin habe ich eines der kleinen "Mischfächer" mit der Farbe quasi bestrichen, um es daraufhin mit Wasser zu bespritzen, um die Farbe transparenter zu machen und die Farbe später noch mit anderen mischen zu können.





Wenn ich die Farbe nicht mischen wollte, habe ich einfach die Farbe selbst nass gemacht:


Schritt 3: Malen


In diesem Schritt habe ich einfach angefangen darauf los zu malen:
Ich habe meinen (mittleren) Pinsel in die Wasserfarbe getunkt und einen dicken Strich gemalt, dann noch weitere, und einige Punkte auch noch dazu.





Dann habe ich zu der blauen Farbe auch lila hinzugefügt, da die Farben ja gut zu einander passen. 

Dafür habe ich einfach meinen Pinsel in dem Gefäß mit dem Wasser sauber gemacht, mir die Farbe ausgesucht und sie dann wie in Schritt zwei nass gemacht.
Ich habe mit dem der Farbe über das noch nasse Blau gemalt, damit es einen schönen Übergang gibt.
Das habe ich dann immer so weiter gemacht, bis ich fast alle Farben benutzt habe und mein Blatt voll war. Mit dem kleinen Pinsel habe ich dann in den entsprechenden Farben Punkte gemacht, (die man auf diesem Bild nicht sieht) um das ganze noch ein wenig zu verzieren.



Schritt 4: Ausschneiden



Das habe ich dann alles trocknen lassen und die "Handys" ausgeschnitten.
Die habe ich dann in meine Handyhülle gelegt und die Kameraöffnung umrandet, um sie dann auszuschneiden. Da das ein wenig schwierig ist eine so kleine Öffnung ordentlich mit einer Schere auszuschneiden habe ich mich einfach an eine Methode gewendet die ich im Kindergarten gelernt habe: Ich habe eine Nadel genommen und den Umriss entlang ganz viele kleine Löcher gemacht indem ich die Nadel in das Blatt gestochen habe. Dann konnte ich das Innere von dem Umriss einfach heraus nehmen und hatte dann die Öffnung! :))


(Schritt 5: Verzieren)






Diesen Schritt kann man auch auslassen, aber ich verziere immer alles sehr gern:
Ich habe mit einem dünnen weißen Gel Stift (0.8mm) alles verziert, indem ich einige Formen durch Punkte umrandet habe.







Fertig! :)




Und so einfach ist das! Das ist zwar ein wenig zeitaufwändig, aber wenn man währenddessen einen Film schaut oder Musik hört ist das sogar ganz schön entspannend.
Auf dem rechten Bild könnt ihr einige meiner Lieblingsmuster sehen :))
An diesen "Schablonen" finde ich so toll, dass man sie ganz einfach auswechseln kann und sie individuell sind.









05 März 2016

Lauf, wenn es dunkel wird





Meine Lieblingsbücher...




Cheyenne Wilder liegt in einer Decke verpackt auf dem Rücksitz. Ihre Stiefmutter ist nur eben ausgestiegen, um in der nächsten Apotheke ein Rezept abzuholen, da sich Cheyenne eine Lungenentzünden eingefangen hat. Kurze Zeit später hört sie jemanden einsteigen und das Auto starten. Doch irgendetwas ist komisch. Die Geräusche wirken fremd und nicht vertraut. Die Person, die jetzt das Auto fährt, ist auf keinen Fall ihre Stiefmutter, nur wer denn dann? Wie gerne würde sie jetzt wieder sehen können. Doch Cheyenne ist blind.
Griffin kann sein Glück kaum fassen, als er das teure Auto auf dem Parkplatz stehen sieht. Unverschlossen und mit Schlüssel. Ohne lange zu überlegen steigt er ein und fährt los. Als er die Person hinten auf dem Rücksitz liegen sieht, ist es schon zu spät. Umkehren geht nicht mehr, sie hat ihn schon gesehen.
Er will sie erst mal zu seinem Vater bringen, der wird wissen, was zu tun ist. Doch die Idee ist fataler als erwarte. Roy, sein Vater, will ein schönes Sümmchen Lösegeld einfordern, als er aus den Nachrichten erfährt, dass Cheyennes Vater steinreich ist.
Cheyenne ist sich ganz sicher: Wenn sie nicht versucht zu entkommen, wird sie sterben. Als sie ihre Chance "sieht", überlegt sie nicht lange und flieht, doch wohin, wenn man sich nicht orientieren kann?



Es ist ein wirklich sehr spannendes Buch und ich hätte wirklich niemals gedacht, dass es einer meiner Lieblingsbücher werden würde. Ich mag den Schreibstil von April Henry wirklich sehr und bin auch sehr froh, dass das Buch aus Cheyennes und Griffins Sicht wiedergegeben wird, denn dadurch kann man die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Ohne lange Vorgeschichte taucht man in die Spannung hinein, die die ganze Geschichte lang andauert.

Cheyenne ist eine sehr ungewöhnliche und bewundernswerte Protagonistin. „Lauf, wenn es dunkel wird“, ist das Erste Buch, das ich gelesen habe, welche eine Blinde Hauptfigur hat. Und ich konnte wirklich gut in die Sicht von Cheyenne schlüpfen, da die Autorin ihre Blindheit wirklich sehr gut geschildert hat und ich –als Sehende- alles sehr gut nachvollziehen konnte. Es war aufregend und faszinierend die Dinge aus ihrem Blickwinkel zu sehen.

Aber auch Griffin, der eigentliche Entführer erschien mir sehr sympathisch, aber ich denke, dass könnt ihr erst nachvollziehen, wenn ihr das Buch selbst gelesen habt, ich möchte ja nicht zu viel verraten.

Aber natürlich gibt es auch, wie in jedem Thriller, verabscheuenswerte Charaktere, denen man nicht gerne über den Weg laufen würde. Und in diesem Buch waren es genau drei Und alle waren skrupellos und immer für das schnelle Geld zu haben. Widerlich!        

Das Ende kam, meiner Meinung nach, ein wenig zu schnell. Ich hätte es lieber noch ein wenig länger gehabt, aber es hat dem Buch nicht geschadet.




Ich habe das Buch verschlungen und wollte es nicht mehr zur Seite legen und es war wirklich eine riesen Erfahrung, mal ein Buch aus der Sicht einer blinden Protagonistin zu lesen. Ich bin von der Idee und auch von der Umsetzung total fasziniert. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen. Absolute Kaufempfehlung!








14 September 2015

Meine Träume als ich klein war...



Träume ändern sich


      
Ich hab mir mal Gedanken über meine Träume von früher gemacht. Früher, da wollte ich immer Prinzessin, Tierärztin, Sportlehrerin oder ähnliches werden. Meine Träume hatten keine Grenzen. Es war einfach nur wichtig, dass es mir Spaß machte...

Aber je älter man wird, desto mehr achtet man auf bestimmte Dinge, wie zum Beispiel darauf, wie man verdient (was natürlich auch wichtig und nach vollziehbar ist)... Und wenn man jetzt Gedanken im Kopf hat, von dem, was man mal werden möchte, sind das oft nicht die richtigen Träume. Und ich finde, dass man sie nicht "einzäunen" sollte, sondern einfach träumen sollte.

Denn man kann immer träumenIch wollte schon immer die Welt bereisen. Und auch wenn ich weiß, dass das nicht wirklich realistisch ist, träume ich trotzdem, denn es schadet nicht. Auch wenn man etwas werden möchte, was vollkommen unmöglich ist, ist das doch egal. Man kann doch weiter träumen. Wer hält dich davon ab? Niemand!

Wenn ich nicht träumen würde, säße ich jetzt nicht hier, da ich schon seit so langer Zeit davon träume, zu bloggen.