Meine Lieblingsbücher...
Cheyenne Wilder liegt in einer Decke verpackt auf dem Rücksitz. Ihre
Stiefmutter ist nur eben ausgestiegen, um in der nächsten Apotheke ein Rezept
abzuholen, da sich Cheyenne eine Lungenentzünden eingefangen hat. Kurze Zeit
später hört sie jemanden einsteigen und das Auto starten. Doch irgendetwas ist
komisch. Die Geräusche wirken fremd und nicht vertraut. Die Person, die jetzt
das Auto fährt, ist auf keinen Fall ihre Stiefmutter, nur wer denn dann? Wie
gerne würde sie jetzt wieder sehen können. Doch Cheyenne ist blind.
Griffin kann sein Glück kaum fassen,
als er das teure Auto auf dem Parkplatz stehen sieht. Unverschlossen und mit
Schlüssel. Ohne lange zu überlegen steigt er ein und fährt los. Als er die
Person hinten auf dem Rücksitz liegen sieht, ist es schon zu spät. Umkehren
geht nicht mehr, sie hat ihn schon gesehen.
Er will sie erst mal zu seinem Vater bringen, der wird wissen, was zu tun ist. Doch die Idee ist fataler als erwarte. Roy, sein Vater, will ein schönes Sümmchen Lösegeld einfordern, als er aus den Nachrichten erfährt, dass Cheyennes Vater steinreich ist.
Er will sie erst mal zu seinem Vater bringen, der wird wissen, was zu tun ist. Doch die Idee ist fataler als erwarte. Roy, sein Vater, will ein schönes Sümmchen Lösegeld einfordern, als er aus den Nachrichten erfährt, dass Cheyennes Vater steinreich ist.
Cheyenne ist sich ganz sicher: Wenn sie nicht versucht zu
entkommen, wird sie sterben. Als sie ihre Chance "sieht", überlegt
sie nicht lange und flieht, doch wohin, wenn man sich nicht orientieren kann?
Es ist ein wirklich sehr spannendes Buch und ich hätte
wirklich niemals gedacht, dass es einer meiner Lieblingsbücher werden würde.
Ich mag den Schreibstil von April Henry wirklich sehr und bin auch sehr froh, dass
das Buch aus Cheyennes und Griffins Sicht wiedergegeben wird, denn dadurch kann
man die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Ohne lange
Vorgeschichte taucht man in die Spannung hinein, die die ganze Geschichte lang
andauert.
Cheyenne ist eine sehr ungewöhnliche und
bewundernswerte Protagonistin. „Lauf, wenn es dunkel wird“, ist das Erste Buch,
das ich gelesen habe, welche eine Blinde Hauptfigur hat. Und ich konnte wirklich
gut in die Sicht von Cheyenne schlüpfen, da die Autorin ihre Blindheit wirklich
sehr gut geschildert hat und ich –als Sehende- alles sehr gut nachvollziehen
konnte. Es war aufregend
und faszinierend die Dinge aus ihrem Blickwinkel zu sehen.
Aber auch Griffin, der eigentliche Entführer erschien mir sehr sympathisch,
aber ich denke, dass könnt ihr erst nachvollziehen, wenn ihr das Buch selbst
gelesen habt, ich möchte ja nicht zu viel verraten.
Aber natürlich gibt es auch, wie in jedem Thriller, verabscheuenswerte Charaktere,
denen man nicht gerne über den Weg laufen würde. Und in diesem Buch waren es
genau drei Und alle waren skrupellos und immer für das schnelle Geld zu haben.
Widerlich!
Das Ende kam, meiner Meinung nach, ein wenig zu schnell. Ich hätte es
lieber noch ein wenig länger gehabt, aber es hat dem Buch nicht geschadet.
Ich
habe das Buch verschlungen und wollte es nicht mehr zur Seite legen und es war
wirklich eine riesen Erfahrung, mal ein Buch aus der Sicht einer blinden
Protagonistin zu lesen. Ich bin von der Idee und auch von der Umsetzung total
fasziniert. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen. Absolute Kaufempfehlung!

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